Ende von KMU.DIGITAL? 2027 ist Schluss – für Lösungsagentur-Kunden…

Ende von KMU.DIGITAL? 2027 ist Schluss – für Lösungsagentur-Kunden bleibt der Beratungsvorteil

Mehr als 38.000 begleitete Digitalisierungsvorhaben und 95 Prozent Zufriedenheit bei den teilnehmenden Betrieben: KMU.DIGITAL zählt seit seinem Start 2017 zu den erfolgreichsten Unterstützungsprogrammen für die digitale Transformation österreichischer KMU.

Mit Ende 2026 endet diese Erfolgsgeschichte. Ab 2027 wird das Programm aufgrund der Konsolidierungsmaßnahmen im Bundeshaushalt nicht fortgeführt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Digitalisierung, KI und Prozessoptimierung auf Förderung verzichten müssen – und auch nicht, dass unsere Kund:innen auf die bewährten Einstiegsformate verzichten müssen.

Förderungen für NÖ Wien Burgenland Ende 2026

2027 ist Schluss mit KMU.DIGITAL – bei uns lebt der Beratungsvorteil weiter

Die Nachricht ist eindeutig: KMU.DIGITAL wird ab 2027 nicht fortgeführt. Auch eine offizielle Nachfolgelösung gibt es derzeit nicht. Das hat das KMU.DIGITAL-Team im September 2026 gegenüber den zertifizierten Berater:innen bestätigt.

Aktuell ist das Budget bereits vollständig ausgeschöpft, neue Anträge sind nicht mehr möglich. Die bekannten Förderquoten waren attraktiv: Status- und Potenzialanalysen wurden mit 80 Prozent bis maximal 400 Euro pro Tool, Strategieberatungen mit 50 Prozent bis maximal 1.000 Euro pro Tool unterstützt.

Für Kund:innen der Lösungsagentur wollen wir genau diesen niederschwelligen Einstieg auch nach dem Ende von KMU.DIGITAL erhalten.

Deshalb führen wir unsere bewährten Potenzialanalysen und Strategieberatungen ab 2027 mit einem vergleichbaren Beratungsvorteil weiter. Einen Teil des bisherigen Förderbetrags übernehmen wir selbst. Gleichzeitig nutzen wir den Vorteil, dass ohne öffentliche Förderung Berichtswesen, Dokumentationspflichten und Förderadministration wesentlich schlanker werden.

Wichtig ist die Unterscheidung: Das ist ab 2027 keine öffentliche KMU.DIGITAL-Förderung mehr, sondern ein Angebot der Lösungsagentur für ihre Kund:innen. So bleibt der bewährte Einstieg erhalten: zuerst analysieren, Potenziale erkennen und Orientierung schaffen – anschließend die richtige Strategie und konkrete Umsetzung ableiten.

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Niederösterreich legt digi4Wirtschaft wieder auf

In Niederösterreich kommt gleichzeitig Bewegung in die Förderlandschaft. digi4Wirtschaft startet mit 1. Oktober 2026 erneut mit der Förderschiene „digi Investition“.

Gefördert werden konkrete datenbasierte Digitalisierungsvorhaben. Dazu zählen Software und digitale Lösungen, Daten, Lizenzen und Abonnements, Hardware sowie unmittelbar mit dem Projekt verbundene externe Dienstleistungen.

Der Zuschuss beträgt 20 Prozent der förderbaren Kosten, maximal 25.000 Euro pro Unternehmen. Insgesamt stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung. Einreichungen sind ab 1. Oktober bis zur Ausschöpfung der Mittel, längstens bis 31. Dezember 2026 möglich. Wichtig: Antragstellung muss vor Projektbeginn erfolgen.

Interessant ist auch hier die Auswahl: Die Vorhaben werden fachlich durch eine Jury bewertet. Entscheidend ist damit nicht allein, möglichst schnell einzureichen, sondern ein nachvollziehbares und qualitativ gutes Digitalisierungsvorhaben darzustellen.

Wien fördert bis zu 50.000 Euro – die Jury entscheidet

Auch Wien bietet mit der Förderung Digitalisierung ein attraktives Instrument für bestehende KMU.

Gefördert werden bis zu 50 Prozent der anerkannten Projektkosten mit maximal 50.000 Euro pro Projekt. Voraussetzung ist unter anderem eine Projektgröße von mindestens 10.000 Euro. Förderfähig sind die Entwicklung und Einführung digitaler Lösungen, Software und Lizenzen sowie damit verbundene externe Beratung und Qualifizierung.

Ein wichtiger Unterschied muss allerdings bei der Planung berücksichtigt werden: Eine Einreichung bedeutet noch keine gut planbare Förderzusage.

Eine unabhängige Jury vergleicht quartalsweise die eingereichten Projekte und empfiehlt die besten Vorhaben zur Förderung. Damit lässt sich die tatsächliche Förderwahrscheinlichkeit im Vorfeld schwerer einschätzen als bei Förderinstrumenten, bei denen nach Erfüllung klar definierter Voraussetzungen entschieden wird. Die Wirtschaftsagentur selbst spricht ausdrücklich von einem Wettbewerb zwischen den eingereichten Projekten.

Die Förderung kann daher sehr attraktiv sein, sollte finanziell jedoch nicht wie eine bereits gesicherte Förderung kalkuliert werden.

Burgenland: Derzeit über die Betriebsanalyse starten

Die frühere Förderung Burgenland Digital ist ausgelaufen. Ob und in welcher Form eine neue Digitalisierungsförderung – möglicherweise mit stärkerem KI-Fokus – folgt, ist derzeit noch offen.

Eine konkrete Möglichkeit gibt es aktuell über die Betriebsanalyse der Wirtschaftskammer Burgenland.

Für aktive Mitgliedsbetriebe, deren Gewerbeanmeldung seit mindestens zwei Jahren besteht, werden bis zu acht Beratungsstunden mit einem Stundensatz von 90 Euro exklusive Umsatzsteuer zu 100 Prozent gefördert. Damit ergibt sich ein maximaler Förderbetrag von 720 Euro.

Gerade für eine erste Standortbestimmung zu Digitalisierung, Prozessen oder KI ist das ein sinnvoller Einstieg. Welche Beratung dazu passt und wie der nächste Schritt aussieht, klären wir gerne gemeinsam.

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Erst das Ziel. Dann die Förderung.

Die Förderlandschaft verändert sich. Der Bedarf an Digitalisierung verändert sich dadurch nicht.

Auch das KMU.DIGITAL-Team selbst empfiehlt Unternehmen ausdrücklich, Digitalisierungsprojekte nicht wegen des Förderendes aufzuschieben. Digitale Technologien, Automatisierung und KI bleiben zentrale Themen für Wettbewerbsfähigkeit und Weiterentwicklung.

Dabei hat sich ein Grundsatz aus vielen Projekten immer wieder bestätigt: Nicht die Förderung bestimmt das Projekt. Das Ziel bestimmt das Projekt – und die passende Förderung unterstützt den Weg dorthin.

Wenn ein Unternehmen beispielsweise Prozesse vereinfachen, KI sinnvoll einsetzen, Wissen im Team aufbauen oder bestehende Software weiterentwickeln will, definieren wir zuerst das gewünschte Ergebnis. Danach prüfen wir, welcher Weg fachlich sinnvoll ist und welche Förderlogik dazu passt.

Genau das lässt sich auch mit dem Digital Pacemaker Programm verbinden: Ausgangslage klären, Prioritäten setzen, einen realistischen Fokus wählen und die Umsetzung in einem festen Rhythmus begleiten.

Förderungen werden damit zum Beschleuniger – und nicht zum Grund, ein Projekt überhaupt zu starten.

Welcher nächste Schritt passt zu Ihrem Unternehmen?

Sie planen ein Digitalisierungs-, KI- oder Prozessprojekt und wollen gleichzeitig wissen, welche Fördermöglichkeiten dazu passen?

Im KI-Umsetzungsgespräch klären wir zuerst Ihr Ziel, betrachten die passende Vorgehensweise und beziehen verfügbare Fördermöglichkeiten in die Planung ein.

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